Aktuelle Neurofeedbackforschung – BEE Medic Information

    Neue NeuroImage-Studie liefert Wirkmechanismen für ILF-Neurofeedback

    Ende letzten Jahres konnte BEE Medic (https://beemedic.com/de/neue-neuroimage-studie-liefert-mechanistische-grundlage-fuer-ilf-neurofeedback?utm_source=brevo&utm_campaign=DE_Februar%202026_Newsletter&utm_medium=email) die Veröffentlichung einer neuen Studie bekannt geben, die wichtige Erkenntnisse für die Neurofeedback-Forschung liefert. Die Ergebnisse zeigen, dass robuste und statistisch signifikante Veränderungen der funktionellen Hirnkonnektivität ausschließlich bei der kombinierten Anwendung von Frequenzband- und Infra-Low-Frequency-Signalen auftraten.

    Erstmals liefern diese Befunde bildgebende Wirkmechanismen für genau den ILF_Neurofeedback-Ansatz, den BEE Medic als einziger Hersteller in dieser konsistenten klinischen Konfiguration entwickelt und technisch umsetzt.

    Eine leichtverständliche Zusammenfassung der Studienergebnisse:

    Studiendesign: Analyse eines bestehenden Protokolls

    Die Studie umfasste drei randomisierte, doppelblinde, sham-kontrollierte Crossover-Experimente mit insgesamt 135 gesunden Proband:innen. In jeder Teilstudie wurde eine einzelne 30-minütige Neurofeedback-Sitzung durchgeführt, begleitet von funktionellen MRT-Messungen vor und nach der Sitzung.
    Untersucht wurden drei Bedingungen:

    • klassische EEG-Frequenzband-Signale allein
    • Infra-Low-Frequency-Signale allein
    • die Kombination aus Frequenzband- und Infra-Low-Frequency-Signalen (entsprechend der klinischen ILF-Neurofeedback-Konfiguration)

    Die Auswertung der Ruhe-fMRT-Daten erfolgte mittels multivariater funktioneller Konnektivitätsanalyse (fc-MVPA), einem etablierten Verfahren zur Untersuchung großskaliger Hirnnetzwerke.

    Zentrales Ergebnis der Studie

    Das zentrale Ergebnis der Studie ist eindeutig:
    Robuste und statistisch belastbare Veränderungen der funktionellen Hirnkonnektivität traten ausschließlich bei der kombinierten Anwendung der Frequenzband- und Infra-Low-Frequency-Signale auf. Die isolierte Anwendung der einzelnen Signalbestandteile führte nach statistischer Korrektur nicht zu vergleichbar stabilen Effekten. Damit zeigt die Studie, dass erst die Kombination der unterschiedlichen EEG-Zeitskalen zu konsistenten neurophysiologischen Veränderungen führt. Entscheidend ist dabei: Die Studie zeigt die neurophysiologische Relevanz des vollständigen ILF-Neurofeedback-Protokolls, so wie es klinisch eingesetzt wird.

     

    Bedeutung der Ergebnisse für ILF-Neurofeedback von BEE Medic

    Die Ergebnisse liefern erstmals bildgebende Wirkmechanismen für genau den ILF-Neurofeedback-Ansatz, den BEE Medic als einziger Hersteller in dieser konsistenten klinischen Konfiguration entwickelt und technisch umsetzt. Die Studie macht deutlich, dass nicht einzelne EEG-Signale für die beobachteten Effekte entscheidend sind, sondern die gezielte Kopplung schneller und sehr langsamer neuronaler Dynamiken, wie sie das ILF-Neurofeedback realisiert. Damit wird ein Ansatz neurophysiologisch eingeordnet, der bislang vor allem durch klinische Erfahrung geprägt war.

     

    Einordnung der Studie

    Die Studie ist als neurophysiologische Grundlagenarbeit konzipiert.

    Fazit

    Die in NeuroImage veröffentlichte fMRT-Studie zeigt, dass das vollständige ILF-Neurofeedback-Protokoll, also die Kombination aus klassischen EEG-Frequenzband-Signalen und Infra-Low-Frequency-Signalen, zu stabilen und messbaren Veränderungen funktioneller Hirnnetzwerke führt.
    Damit liefert die Arbeit erstmals bildgebende Wirkmechanismen für genau den ILF-Neurofeedback-Ansatz, wie er klinisch eingesetzt wird und technisch durch die Geräte von BEE Medic realisiert wird.

     

    Die gesamte Studie lesen Sie hier.

    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811925006500