Burnout

    Internetabhängigkeit auf Vormarsch

    Internetabhängige leiden oft unter Begleiterkrankungen, vor allem unter depressiven Störungen, Angsterkrankungen und ADHS. An der LWL-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Ruhr-Universität erforscht Dr. med. Bert te Wildt dieses Phänomen. Ähnliches Spektrum an Begleiterkrankungen wie bei Alkoholabhängigen Der Bochumer Mediziner erhob das sogenannte Komorbiditätsprofil von 25 Internetabhängigen. Jeder Patient

    Burnout als Studienanfänger

    Gegen Ende ihres Berufslebens gehen Lehrer aufgrund von Burnout häufiger als andere Berufsgruppen in den vorzeitigen Ruhestand. Das kostet die Gesellschaft viel Geld, und gestresste Lehrer machen darüber hinaus auch schlechteren Unterricht.  Saarbrücker Bildungsforscher um Professorin Julia Karbach sowie Corinna Reichl vom Universitätsklinikum Heidelberg haben nun herausgefunden, dass angehende Lehrerinnen

    Ungestörter Schlaf hält Stammzellen jung

    Blutverlust, Infektionen, Entzündungen: Es sind alltägliche Gesundheitsprobleme, die die Blutstammzellen im Knochenmark immer wieder aus ihrem Schlafzustand reißen und zur Teilung anregen. Dabei sammeln sich regelmäßig Erbgutdefekte an, die schließlich zum Versagen der Stammzellen führen können. Bei Mäusen mit einem defekten Erbgut-Reparatursystem führte die wiederholte Aktivierung der Blutstammzellen sogar zum

    Depression verändert das subjektive Zeitempfinden

    Bei Menschen mit Depression zeigen sich Unterschiede zwischen der allgemeinen subjektiven Einschätzung des Zeitflusses und der konkreten Schätzung von Zeitintervallen. Manchmal verfliegen die Stunden nur so, manchmal scheint die Zeit überhaupt nicht vergehen zu wollen: Immer abhängig davon, womit wir gerade beschäftigt sind. Depressive Menschen allerdings scheinen grundsätzlich ein anderes

    Nervenzellen auf der Überholspur

    Zellen bilden Gewebe und Körpereigener Wachstumsfaktor legt Gedächtnisspuren an Forscher der Uni Bonn entdecken, dass bestimmte Nervenzellen Glutamat als Datenautobahn nutzen. Dopamin produzierende Neurone beeinflussen zahlreiche wichtige Gehirnfunktionen, und bei Erkrankungen wie Parkinson und Schizophrenie ist die Dopamin-Signalübertragung im Gehirn beeinträchtigt. Forscher der Universität Bonn und des Uniklinikums Bonn haben

    Forscher entschlüsseln Rhythmus des Gedächtnisses

    Wenn wir uns neue Dinge merken, arbeiten die Nervenzellen in bestimmten Gehirnzentren plötzlich im Gleichtakt. Hirnforscher der Universität haben nun aufgeklärt, wie es zu dieser Synchronisierung kommt. Ihre Ergebnisse gewähren wichtige neue Einblicke in die Arbeitsweise unseres Gedächtnisses. Die Arbeit erscheint im angesehenen „Journal of Neuroscience“. Im Zentrum des Gedächtnisses,